Gesprächsführung – Kompetent, empathisch, verständlich

  • Termine:
    Workshop an zwei Wochenenden
    je Samstags, 10:00 – 17:30 Uhr
    je Sonntags, 10:00 – 16:00 Uhr

  • Dozenten:
    Wilma Fassmann,
    Heilpraktikerin & Gestalttherapeutin
    Dr. Christian Rabanus, Philosoph, Gestalttherapeut & Coach

Workshop zum Thema Beziehung Therapeut - Klientel

Im Arbeitskontext von Naturheilkunde, Psychotherapie und Beratung ist es essentiell, mit seinen Klientinnen und Klienten sowie Patientinnen und Patienten gut im Kontakt zu sein: Kommunikation ist das Medium der Klärung von Anliegen, der Durchführung von Anamnese und Diagnose, der Mitteilung von geplanten Therapien und der Rückmeldung über Ergebnisse von Beratung und Behandlung. Wünsche und Ängste zeigen sich im Gespräch. Im psychotherapeutischen, bzw. beraterischen Kontext ist das Gespräch zudem ein wichtiges Interventionsmedium.

TherapeutInnen und BeraterInnen müssen dabei in unterschiedlichen Rollen und in unterschiedlichen Kontexten mit ihrer Klientel im Kontakt stehen:

  • Vor der eigentlichen Arbeit steht die Anbahnung einer Arbeitsbeziehung im Mittelpunkt. In dieser nimmt die PatientIn/KlientIn die Rolle einer AuftraggeberIn ein: Sie/er will etwas von der TherapeutIn. Wichtig ist zu verstehen, worin das Anliegen besteht, ob eine gemeinsame Arbeitsbeziehung aufgebaut werden kann und wie diese gestaltet sein kann.
  • Vor allem zu Beginn der gemeinsamen Arbeit ist die Schaffung einer vertrauensvollen Beziehung zu PatientInnen/KlientInnen zentral.
  • Während des Therapieprozesses ist es immer wieder notwendig zu überprüfen, ob ein gemeinsames Verständnis über die gemeinsame Arbeit erreicht und gehalten werden kann. Dabei geht es einerseits darum, PatientInnen und KlientInnen kommunikativ auf dem Weg mitzunehmen, andererseits darum, Differenzen über den Weg oder die erwarteten und/oder erzielten Ergebnisse zu klären und damit umzugehen.
  • In allen Phasen der gemeinsamen Arbeit ist für die TherapeutIn das Bewusstsein wichtig, dass das eigene Verständnis von PatientInnen/KlientInnen und ihrem Anliegen immer durch den Filter des eigenen Erfahrungs- und Kenntnishorizonts gesehen wird. Insbesondere auch eigene blinde Flecke und Vorurteile können dazu führen, dass das entwickelte Verständnis von PatientInnen/KlientInnen und ihrem Anliegen nicht adäquat ist.

Ziel der Kurses ist die Verbesserung der eigenen Kommunikationsfähigkeiten.

  • (angehende) Therapeutinnen und Therapeuten
  • (angehende) Coaches, Beraterinnen und Berater
  • Entwicklung einer selbstsicheren Haltung als Basis einer souveränen Gesprächsführung
  • Erlebnis von Kommunikation als verbindendem Moment
  • Entdeckung von Konflikten als Chance zur Klärung von Beziehungen und Sachfragen, als Anlass für persönliche Weiterentwicklung und als Ausgangspunkt für kreative Innovationen
  • Vermittlung praxisnaher Methoden und Instrumente aus der Kommunikationspsychologie, der Konfliktforschung und der Gesprächstherapie, z.B. Friedemann Schulz von Thun: Nachrichtenquadrat, Ruth Cohn: Themenzentrierte Interaktion, Marshall Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation, Carl Rogers: Personenzentrierte Psychotherapie
  • Verinnerlichung von kommunikationstheoretischen Modellen als Basis für eine wertschätzende Haltung in Gesprächen
  • Klärung von Rollen und Dynamiken in unterschiedlichen Kommunikationssituationen
  • Erweiterung der eigenen Gesprächs- und Moderationskompetenz durch Einzel- und Gruppenreflexion, Rollenspiele und Übungen

Es wird ein Workbook mit Materialien zum Kurs ausgegeben.

Nächste Termine

Gesprächsführung – Kompetent, empathisch, verständlich
Samstag, 5. September 2026 - Sonntag, 6. September 2026, 10:00 - 17:30 Uhr
Veranstaltungsort: Fischtorplatz 14, 55116 Mainz